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Two Piece Shirt

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DATE: 23 August, 2015
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Die erste Woche auf der Arbeit überlebt…Wuhuu! Natürlich war ich nach 1 1/2 Tag schon wieder Urlaubsreif, wofür macht man überhaupt Urlaub?! Der Stress holt einen eh immer viel zu schnell ein… aber etwas Gutes konnte ich dem Ganzen abgewinnen. Viele liebe Patienten haben uns zur Hochzeit gratuliert und sich wirklich Gedanken gemacht, um uns ein kleine Freude zu machen. Es sind eben die kleinen Dinge im Leben die einen glücklich machen. Sowie eure Herzen und lieben Rückmeldungen zum letzten Post. Ich hoffe ich bin euren Fragen gerecht geworden und es gibt bald ein paar Ergebnisse. Ihr erinnert euch sicherlich an das graue Shirt welches ich passend zum Rock genäht habe. Momentan steht mir irgendwie der Sinn nach einfachen Dingen, die simpel und ohne viel Aufwand herzustellen sind. Für die Zukunft schaue ich gerade aber auch nach einem Schnittprogramm, um Schnitte digital zu erstellen aber auch abzuwandeln. Falls ihr ein paar gute Programme kennt, die bezahlbar sind..bin ich für alle Vorschläge offen. Sobald es Neuigkeiten gibt, werde ich euch definitiv bescheid geben. Nun aber wieder zurück zum Shirt, folgende Materialien braucht ihr dafür:

  • 0,5 m Stoff (Jersey oder ähnliches)
  • Nähgarn
  • Nähutensilien (Schneiderdreieck, Kreide, Handmaß, Maßband, Stecknadeln)

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Zunächst bereitet ihr den Stoff wie immer vor: kurz durchwaschen, trocknen lassen und bügeln. Schneidet euch bei doppelter Stofflage (rechts auf rechts) 2 Rechtecke 50 cm lang (parallel zur Webkante) und 45 cm breit zu. Falls ihr einen großen Brustumfang habt müsst ihr etwas rumprobieren, da könnte es nämlich knapp werden wenn Vorder- und Rückteil gleich groß sind. Bei eher kleinem bzw. normalem Brustumfang sollte es so gut passen. Damit die Schnittkanten nicht ausleihern bzw. fransen habe ich die Rechtecke ringsherum mit der Overlock versäubert. Die Nahtzugaben von 1 cm sind mal wieder inklusive. Für die Schulternähte messt ihr an der oberen Kante links und rechts 8 cm ab und näht diese Abstände mit einem elastischen Stich.

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Die Nahtzugaben bügelt ihr auseinander, somit sind die Schulternähte fertig. Im Anschluss widmen wir uns dem Halsausschnitt, im Endeffekt ist es ein ganz einfacher gerader Ausschnitt, bei welchem die Nahtzugabe 1 cm umgeschlagen und gesteckt wird. Nun steppt ihr den Ausschnitt von der rechten Seite mit dem elastischen Stich ab.

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Wendet den Stoff so dass die rechten Seiten innen aufeinander liegen. Im nächsten Schritt werden die Seitennähte geschlossen, dafür messt ihr von der Saumkante 24 cm nach oben. Okay hier seht ihr dann auch gleich, dass ich mein Rechteck nicht von Anfang an versäubert habe. 😀 Auch hier heißt es wieder bei 1 cm stecken und steppen.

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Sobald die Seitennähte geschlossen sind, wird die Zugabe am Ärmel auch bei 1 cm eingeschlagen und gesteckt wie auf dem oberen Bild. Nach dem Stecken könnt ihr das Shirt wenden und steppt den Ärmel wie auch schon beim Ausschnitt von rechts ab. Denkt dran zwischen jedem Schritt zu Bügeln. Nun fehlt nur noch der Saum des Shirts, alt bewährte Methoden zahlen sich aus…der Saum wird einfach eingeschlagen bei 1 cm und von rechts abgesteppt.

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Perfekt, unser Shirt ist fertig. So langsam hatte ich das Gefühl, dass meine Platte einen Sprung hat…immer und immer wieder 1 cm umschlagen, stecken und steppen. 😀 Aber hey.. es ist eine super Übung wenn man die Abläufe wiederholt und dabei noch ein Shirt rauskommt.  Also why not?!^^ Dieses Tutorial geht in erster Linie wieder an euch liebe Anfänger, aber auch die Profis werden hoffentlich ihren Spaß haben.

Zuschnitt

Da es manchmal ziemlich tricky ist euch die Arbeitsgänge auf den Bildern zu veranschaulichen, probiere ich es heute mal mit der gezeichnete Variante. Hier könnt ihr alle Arbeitsschritte nochmal im Detail nachvollziehen.

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Also Ladies denkt dran ich brauche eure Hilfe bzgl. der bezahlbaren Schnittprogramme. Schreibt mir auch gerne eure Erfahrungen dazu. Jetzt wird ausgiebig die neue Nähmaschine getestet, habt ihr auch Interesse an einer kleinen Produktvorstellung?!

Mini

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