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My little Roomtour

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DATE: 20 September, 2015
COMMENTS: 4

Mädels!!! Endlich war es diese Woche soweit, am 16. September ist die neue Ausgabe der Burda Easy (HW/2015) erschienen und mein Blog durfte sich an kleiner aber feiner Stelle darin vorstellen. Aber ich fange einfach mal von vorne an…ich weiß es noch als ob es gestern war! Gegen Ende Mai diesen Jahres, als ich mit einer fetten Erkältung auf dem Sofa lag, wwischen Tee trinken und Nase putzen habe ich mir die Zeit im Internet vertrieben…nichts ahnend checkte ich meine Blog-Mails. Wow und tatsächlich eine Email, mein erster Gedanke: Na wer will mir wieder LED-Lampen, Akkuschrauber oder irgendewelche Dates andrehen?!  Der Betreff „Veröffentlichung Burda Easy Fashion“ hat mich dann aber doch etwas neugierig gemacht. Die Kurzfassung des Inhalts: Die Burda Easy möchte in ihrer Herbst/Winter Ausgabe einige Modeblogs vorstellen und ich sollte einer davon werden. Nicht nur das meine Atmung durch die Erkältung eh schon behindert war, nein jetzt machte sich auch eine leichte Schnappatmung breit. Ich saß echt einige Minuten regungslos vor dem Laptop, bis ich dann durch drehte. 😀

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Ich habe mich so sehr darüber gefreut, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen! Von der einen auf die andere Minute kam dann aber auch schon wieder der Fall…kennt ihr Rapunzel Neu verföhnt, die Szene wo sie im einen Moment voller Freude und Glück herumspringt und im nächsten wieder todesbetrübt ist?! Haha ja genau so ging es mir auch. Denn mir wurde bewusst…toll du bist krank! Die Deadline war  für ca. eine Woche später angesetzt. Gut das ich unter Druck am besten arbeite! 😀 Während ich also mich auf dem Sofa auskurierte wählte ich Bilder aus und bereitete das Interview vor. Das funktionierte ganz gut und ich konnte die restlichen Bilder und die Bearbeitung auf den Sonntag schieben, also einen Tag vor der Abgabe.

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Wie letztendlich alles aussehen wird,wusste ich bis zum Schluss nicht…aber als ich die Ausgabe am Mittwoch in den Händen hielt war ich total happy! Auf zwei Doppelseiten gab es geballte DIY-Bloggerinnen Power. Neben meinen Blog wurden noch 7 weitere wundervolle Damen/Blogs vorgestellt. Schaut gerne auch mal bei den Mädels vorbei, sie zaubern wundervolle Dinge: NinutschkannsSewionistaStrich&Faden, flcty, Funkelfaden, Instylequeen und Sea of Teal.

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Ich habe unglaublich viele Bilder vorbereitet damit es genug Auswahl gibt. Es war klar das nicht alle Bilder ein Plätzchen bekommen können, aber sie sind definitiv zu schade um nur auf meiner Festplatte zu versauern. Deshalb heißt es nun für euch…welcome to my little roomtour! 😀

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Ich finde es selber total interessant wie es bei anderen Nähjunkies aussieht, Nähzimmer strahlen für mich immer etwas sehr gemütliches aus. Hier sind also ein paar Impressionen aus meinem Reich. Gleich wenn ihr den Raum betretet, befindet sich zu eurer Linken mein Schreibtisch samt PC und allem was dazu gehört. An diesem Platz werden Bilder bearbeitet oder es wird auch ab und zu gezockt. Jetzt wissen auch die letzten, dass ich ein kleiner Nerd bin!:D

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Mein kleines Atelier befindet sich im Dachgeschoss, das Zimmer wurde mir von meinem Mann ganz selbstlos überlassen…er ist dafür in den Keller gezogen mit seinem Arbeitszimmer. Bitte kein Mitleid jetzt, er wollte das so! 😀 Ich habe es auch nicht einfach, im Sommer ist es zu heiß im Winter zu kalt..aber das ist wohl ein Luxusproblem und nichts was sich nicht durch Ventilatoren oder Heizung beheben lässt. Als wir das Zimmer ausgebaut haben war es mir super wichtig, dass es sehr schön hell und freundlich ist, genau das Gegenteil von dem was es vorher war. Es wurden Decken und Wände raus gerissen um alles schön offen zu gestalten. Der noch so kleinste Raum wird genutzt, wie ihr auf dem Bild oben links sehen könnt. Die Kleiderstange und die guten alten Expedit-Regale bieten viel Stauraum, der ideale Platz um Stoffe und Schnitte zu lagern. Direkt daneben habe ich die Nähmaschinen positioniert. Auf den Bilder seht ihr auch noch meine kleine alte Plastik-Maschine, welche mittlerweile durch eine W6 N5000 ersetzt wurde. Um beim Arbeiten Zeit zu sparen, habe ich die Wege zwischen Nähmaschinen, Bügelbrett und Zuschneidetisch so kurz wie möglich gehalten. Effektives Arbeiten und so.

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Auf der gegenüber liegenden Seite habe ich mir eine kleine Chill-Lounge hergerichtet. Dort sitze ich also gerne wie ein kleines Omchen in meinem Sessel mit einem Tee/Kakao und blättere Burdas oder Bücher. Direkt daneben hängt der passende Spiegel mit Schminktisch…okay erwischt eigentlich ist es nur ein Wandregal mit Schubladen.  Platztechnisch war es die beste Lösung, denn darüber habe ich ein Fotohintergrundsystem (ein ähnliches erhaltet ihr hier) montiert und die Hintergründe können problemlos vor dem Regal heruntergelassen werden. Den Selfmade-Zuschneidetisch kennen einige sicherlich aus einem älteren Post, er besteht aus zwei Holzböcken und einer 75 x 150 cm Tischplatte. Die obere Seite habe ich mit Korkplatten aus dem Baumarkt beklebt und eignet sich danach perfekt zum Kopieren von Schnitten mit dem Kopierrädchen. Wer von euch arbeitet eigentlich auch nach dieser Methode?! Ich habe es damals während der Ausbildung so gelernt und auch beibehalten.

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Trotz der ganzen Schrägen, finde ich es für meine Ansprüche total gut gelöst…und mittlerweile stoße ich mich auch nur noch selten. 😀  Für mich ist es definitiv ein Traum der in Erfüllung gegangen ist, früher musste ich ständig alles auf- und abbauen. So kann das kreative Chaos auch einfach mal liegen bleiben. 🙂 Einige Füchse werden bemerkt haben, dass da doch eine Ecke fehlt! Da gibt es noch eine Reihe an Kommoden, wo ich Bastel/Mal-Sachen und solches Zeug aufbewahre. Leider ist die Ecke unzumutbar, das kann ich echt niemanden antun…oder doch?!

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Okay so schlimm ist es dann doch nicht, aber ich dachte mir ein Bild welches vor dem Umbau aufgenommen wurde zeige ich euch doch noch. Na könnt ihr erahnen was jetzt an dieser Stelle steht?! Es ist echt Wahnsinn, wenn ich den Unterschied sehe und zugleich an die ganze Arbeit denke. Aber es hat sich gelohnt, ich würde nirgends lieber meine Zeit verbringen. Die Einrichtung stammt überwiegend von Ikea wie ihr sicherlich bemerkt habt, teilweise habe ich euch die Sachen verlinkt…falls ihr dennoch Fragen haben solltet immer her damit! Ich wünsche euch wie immer einen wunderschönen Sonntag!

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4 Comments
  • Julia sagt:

    Liebe Vanessa, herzlichen Glückwunsch zur Veröffentlichung. Ich konnte es auch kaum fassen, mich in der Burda easy zu sehen. Das ist ja schon irgendwie ein ganz besonderes Erlebnis 🙂
    Dein Nähzimmer ist ein absoluter Traum! Was gäbe ich nicht dafür, auch so ein kleines Reich für die kreativen Momente zu haben.

    Liebe Grüße,

    Julia

  • Sewionista sagt:

    Toller Bericht! Mir ging es ganz genauso. Ich glaube, so richtig glauben konnte ich es erst, als ich die fertige Zeitschrift in den Händen hatte. So schöne Bilder von deinem Nähzimmer und ich bin ja ein bisschen neidisch auf so ein tolles Zimmer 😉 Meines ist leider ziemlich verwinkelt und hat niedrigere Schrägen. Aber eigentlich ist ein eigenes Zimmer fürs Hobby eh schon Luxus.

    Liebe Grüße
    Julia

    • Nessa sagt:

      Viele lieben Dank Julia!:) Ja das stimmt ein eigenes Zimmer ist purer Luxus, vorher musste ich immer alles auf und abbauen und ja keine Nadel fallen und liegen lassen, sonst verletzen sich die Katzen.:D Aber die Winkel und Schrägen kann man ja auch super nutzen.:)
      Liebe Grüße Vanessa:)

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