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Summer Kimono Look

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DATE: 21 Juli, 2016
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Der Sommer scheint endlich angekommen zu sein. Aber was macht man, sobald es Abends mal etwas kühler wird, gleich zur Jeans-Jacke oder zum Cardigan greifen? Dafür ist es an mega heißen Tagen viel zu warm. Perfekt für solche Nächte oder auch Tage sind Kimonos. Die luftigen Überwürfe sind der ideale Begleiter, wenn man ihn zu stylen weiß.:)

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Meine Variante ist voll auf den Sommer ausgelegt mit Jeans-Shorts und Bandeau-Top. All das was unter einer Jacke/Strickjacke lässig aussieht kann unter dem Kimono schnell sackartig bzw. altbacken aussehen.  Wichtig ist in diesem Fall, dass die Kleidung für „unten drunter“ nicht zu weit ist. Ihr braucht auch keine Angst haben, dass durch die enge Kleidung Pölsterchen stark betont werden, denn durch den leichten Kimono wird der Körper perfekt umspielt und die Problemzonen kaschiert.

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Am besten eignen sich für den Sommer leichte bzw. luftige Stoffe, mit schönen Prints/Mustern. Der Rest des Outfits sollte dann natürlich eher neutral sein, so dass der Kimono im Mittelpunkt steht. Perfekt dazu gehen zum Beispiel Shorts oder Skinny-Hosen, oder auch enge Kleider. Man sollte sich aber definitiv nicht einschränken, denn auch mit weiten Hosen, die eine hohe Taille besitzen, kann ein super Look draus werden, da das Ganze durch die betonte Taille keinesfalls mehr „sackig“ aussieht.

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Falls ihr dennoch einmal das Gefühl haben solltet, dass euer Kimono unförmig ausschaut könnt ihr ganz leicht Abhilfe in Form eines Gürtels schaffen. Diese Variante zeige ich euch dann im Making of-Post, dort stelle ich euch dann auch den Schnitt zur Verfügung.:)

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Die Accessoires wählt ihr entsprechend des Anlasses, aber auch hier solltet ihr darauf achten das es nicht zuviel wird. Sehr gut eignen sich lange Ketten mit einem Anhänger und kleine filigrane Armbänder. Auch die Auswahl der Schuhe ist nicht zu verachten, ich habe mich bei meinem Look für Stiefeletten mit etwas Absatz entschieden. Natürlich um 4-5 cm wieder gut zu machen, die mir sonst fehlen. ;P  Ist das Outfit etwas edler greift ihr zu Pumps, wollt ihr es eher lässig bzw. alltags tauglich schnappt ihr euch Wedges oder Sneakers.

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Die perfekte Länge kann man so genau gar nicht benennen, da sich daran wie immer die Geister scheiden. Mit meinem Schnitt der ca. hüftlang ist, macht ihr auf jeden Fall nichts falsch. Solltet ihr nicht allzu groß sein sowie ich, würde ich euch maximal eine Länge empfehlen bis zur Mitte der Wade empfehlen. Ist aber auch immer davon abhängig, was ihr darunter tragt.

Der Kimono sollte nie auf der selben Höhe enden wie das darunter getragene Kleidungsstück, lieber etwas kürzer oder länger.

Das ist so ziemlich die wichtigste Regel, die ihr beachten solltet. Auch das Gerücht, dass diese Art von Kleidungsstück schnell nach „Morgenmantel“ aussieht möchte ich hiermit wiederlegen. Na klar wenn ihr so ein Teilchen aus Seide oder Satin näht/kauft, hat es schnell einen Touch von Nachtwäsche. Aber mit dem richtigen Material werden es super schöne Jäckchen, die man zu vielen Gelegenheiten tragen kann.

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Kimono: Selfmade

Stoff: Alfatex

Bandeau-Top: H&M (Ähnlich Hier)

Jeans-Shorts: H&M (Ähnliche Hier)

Schuhe: Ebay (Ähnlich Hier)

Verlinkt: Rums

Der Kimono ist einfach etwas besonderes, sei es in der traditionell enganliegenden Variante mit Schärpe oder in der neumodisch fließenden Variante. Es macht einfach Spaß zu sehen wie sich Mode entwickelt bzw wie unterschiedlich Sie interpretiert wird. Da bin ich natürlich auch auf eure Interpretationen gespannt, falls ihr den Kimono näht. Wie gesagt der Post inklusive Schnitt kommt demnächst! Bis dahin genießt das wunderschöne Wetter.

Mini

 

 

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