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Rezept: Oreo Chocolate Cheesecake Cookies

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DATE: 10 August, 2016
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Ich weiß die meisten sind eher wegen dem Nähkram usw. hier, aber heute müsst ihr mal wieder meine „Backkünste“ ertragen! 😀 Es ist nicht so, dass ich überhaupt nicht gebacken habe in den letzten Monaten, nur waren es größtenteils altbewährte Rezepte, die ich auch schon hier auf dem Blog veröffentlicht habe. Ich bin ja total der Freund von Köstlichkeiten, die man mal eben so schnell auf die Hand nehmen kann. Damit es hier aber nicht immer nur Muffin-Rezepte gibt, dachte ich mir Cookies wären mal eine nette Abwechslung! Bis auf die üblichen Verdächtigen zu Weihnachten, habe ich auch noch nie welche gemacht. Vanillekipferl, Kokosmakronen etc. haben aber schon früh genug wieder ihren großen Moment. Also habe ich mich mal mit ein paar Cookie-Rezepten auseinander gesetzt und herumexperimentiert.

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Da mir diese grandiosen Ideen aber immer dann kommen, wenn der Kühlschrank bzw. die Küche nicht viel hergibt, musste ich mit den Sachen vorlieb nehmen die ich gerade zuhause hatte. Und was gehört bei uns zu den Grundnahrungsmitteln und darf nie fehlen? Richtig Oreo’s bzw. es dürfen auch andere Marken mit großer Ähnlichkeit sein. Mir fällt gerade auf welch Ironie das ist…aus Cookies, Cookies machen. 😀 Eigentlich bin ich auch gar nicht so der große Keks-Fan, aber sobald ich an die besagten Kekse denke, habe ich immer meinen Oreo-Cheesecake im Kopf! Den kann ich übrigens auch ganz gut. 😛 Also warum das ganze nicht kombinieren?! So ist die Idee dazu entstanden und mein Experiment möchte ich natürlich gerne mit euch teilen.

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Folgende Zutaten benötigt ihr für ca. 10-14 Cookies:

  • 175 Gramm Margarine
  • 150 Gramm Zucker
  • 100 Gramm Frischkäse
  • 150 Gramm Mehl
  • 3 Esslöffel Kakao
  • 15 (Oreo) Kekse
  • 1 Gefrierbeutel

Gleich vorweg: Bei dem Rezept handelt es sich nicht um die typischen „Crunchy- Cookies“, die Konsistenz ist eher fluffy, wie bei einem Cheesecake halt. 🙂 Bevor es losgeht wird, wie immer, der Backofen vorgeheizt, das kann von Backofen zu Backofen variieren, ich bin ganz gut mit 180 Grad/Ober- und Unterhitze gefahren.

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Nun aber wirklich zum Rezept: Zuerst wird die Butter mit dem Frischkäse ordentlich verquirlt. Im nächsten Schritt kommt der Zucker dazu und alles wird weiter vermischt. Das Mehl und der Kakao werden im Anschluss gesiebt und nach und nach zur Masse gegeben, so das ein schöner glatter Teig entsteht.

Bevor es an den klebrigen Teil geht, habe ich mir ein Backblech mit Backpapier bereit gestellt. Eine Zutat fehlt nun noch und zwar die Oreo’s, diese sollen später als „äußerer Mantel“ der Cookies dienen. Dafür habe ich die Kekse in einen Gefrierbeutel getan und so lange darauf rum gekloppt bis alles schön krümelig war. Vom Beutel kommen die Krümmel auf einen tiefen Teller, dort werden die Teig-Rohlinge später gewendet.

Das ist definitiv der schwierige Part, denn die Masse ist relativ klebrig und deshalb schwierig zu formen. Ich habe es zuerst mit zwei Löffeln probiert, das war allerdings eine Vollkatastrophe. Am besten geht es wirklich mit den Händen, dabei müsst ihr nur darauf achten, dass ihr relativ schnell arbeitet. Aus dem Teig habe ich ca. 3 cm große Kugeln geformt, wenn man das überhaupt Kugel nennen kann. 😀 Die unförmigen Kugeln werden im Anschluss einfach in den Krümeln gewälzt. Das Formen wird dadurch wesentlich leichter, weil sie etwas stabiler werden.

Nun können die Kugeln auf das Backblech, wo sie nur noch etwas flachgedrückt werden. Wichtig ist dabei nur, dass die Cookies nicht allzu nah beieinander liegen, weil sie im Ofen noch minimal zerfließen. Dort werden die Kekse zwischen 12-15 Minuten gebacken, am besten immer ein Auge darauf haben, damit nichts verbrennt. Nach dem Backen sollten die Cookies noch ein paar Minuten zum abkühlen haben und danach geht es direkt ans Vernaschen. 🙂

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Einen tollen Tipp habe ich zum Abschluss noch, denn die Cookies schmecken nicht nur pur total super, sondern ihr könnt auch ein kleines Dessert daraus zaubern. Dafür braucht ihr etwas Magerquark, Mascarpone oder Schmand und Früchte eurer Wahl. In einem Glas wird dann wie folgt geschichtet: Cookie, Quark, Früchte. Mein Glas war sehr flach, ihr könnt natürlich auch mehrere Schichten machen, je nachdem wie groß euer Dessert ausfallen soll. 🙂

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Das ist auf jeden Fall eine Variante die mit meinen heiß geliebten Muffins mithalten kann. Vom Geschmack her und auch vom Zeitaufwand brauchen sie sich nicht verstecken. Ein Muss für alle Naschkatzen da draußen! 🙂 Auf welche Naschereien könnt bzw. wollt ihr nicht verzichten? Ich wünsche euch viel Spaß beim nachbacken.

Mini

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